Börsenstrom oder Festpreis – was lohnt sich 2026?
Der Strompreis hat die Finnen in den letzten Jahren in beispielloser Weise beschäftigt. Immer mehr Menschen fragen sich, ob sie einen Börsenstromtarif oder einen Festpreisvertrag wählen sollen. In diesem Artikel beleuchten wir die Vorteile und Risiken beider Optionen und helfen Ihnen, die für Sie passende Wahl zu treffen.
Was bedeutet Börsenstrom?
Bei Börsenstrom richtet sich der Energiepreis nach den stündlichen Spotpreisen der Strombörse (z. B. EPEX Spot). Für jede Stunde des Tages gibt es einen eigenen Preis, der je nach Wetter, Windkraftproduktion und Verbrauch schwankt. Zusätzlich zum Spotpreis zahlt der Verbraucher eine Marge des Stromanbieters (z. B. 0,30–0,60 ct/kWh).
Vorteile: An windigen und sonnigen Tagen, wenn der Preis niedrig ist, können Sie sehr günstigen Strom beziehen. Langfristig gesehen war Börsenstrom oft günstiger als Festpreisverträge.
Risiken: Bei strengem Frost und Windstille kann der Preis auf mehrere zehn Cent pro Kilowattstunde steigen. Die Budgetierung ist schwieriger, da die Rechnung monatlich schwankt.
Was bedeutet ein Festpreisvertrag?
Bei einem Festpreisvertrag zahlen Sie während der gesamten Vertragslaufzeit denselben Preis pro Kilowattstunde (z. B. 8,50 ct/kWh). Der Preis wird im Voraus vereinbart und ändert sich nicht mit der Marktlage.
Vorteile: Eine vollständig vorhersehbare Stromrechnung. Keine Überraschungen, selbst wenn der Börsenpreis in die Höhe schießt. Gut geeignet für Haushalte mit konstantem Verbrauch und für die Budgetplanung.
Risiken: Sie zahlen möglicherweise mehr, wenn der Börsenpreis während der gesamten Vertragslaufzeit niedrig bleibt. Eine vorzeitige Kündigung aus einem Festpreisvertrag kann eine Vertragsstrafe kosten.
Vergleichstabelle
| Eigenschaft | Börsenstrom | Festpreisvertrag |
|---|---|---|
| Preisschwankung | Groß, stündlich | Keine |
| Budgetierbarkeit | Gering | Hervorragend |
| Langfristige Kosten | Oft günstiger | Oft teurer |
| Am besten geeignet für | Aktive Verbraucher | Stabilitätssuchende |
Für wen eignet sich Börsenstrom?
- Haushalte mit Automatisierungs- oder Smart-Home-Systemen, die den Verbrauch in günstige Stunden verlagern können.
- Besitzer von Elektroautos, die das Laden auf die Nachtstunden programmieren können.
- Diejenigen, die den Strompreis aktiv verfolgen und große Verbraucher (Waschen, Spülen) in günstige Zeiten verschieben.
- Ferienhäuser mit geringem Verbrauch.
Für wen eignet sich ein Festpreisvertrag?
- Familien und Haushalte mit gleichmäßigem Verbrauch, bei denen eine zeitliche Steuerung nicht möglich ist.
- Diejenigen, die ruhig schlafen möchten, ohne über den stündlichen Strompreis nachzudenken.
- Häuser mit Elektroheizung, wo der Verbrauch hoch ist und Preisspitzen finanzielle Probleme verursachen könnten.
- Mieter und diejenigen, die sich nicht auf eine aktive Überwachung einlassen möchten.
Was lohnt sich gerade jetzt?
Im Jahr 2026 hat sich der Strommarkt stabilisiert, aber die Preise schwanken weiterhin je nach Jahreszeit. Wenn Sie bereit sind, die Börsenpreise zu verfolgen und Ihren Verbrauch zu steuern, kann Börsenstrom erhebliche Einsparungen bringen. Wenn Sie Stabilität und Vorhersehbarkeit schätzen, ist ein Festpreisvertrag die sichere Wahl.
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* Preise geprüft 05/2026. Angebote können sich ändern.